Holzverbrennung

Die drei Abschnitte der Holzverbrennung.

1. Abschnitt

Im ersten Abschnitt der Verbrennung wird die entstehende Energie dazu benutztm das Wasser im Holz bei 100°C bis 150°C zu verdampfen. Deshalb ist es wichtig, die Restfeuchte im Holz durch Trocknung (Lagerung) zu verringern, um Energie zu sparen. Feuchtes Holz liefert bis zu 40% weniger nutzbare Energie.

2. Abschnitt

Im zweiten Abschnitt gehen flüchtige Holzbestandteile in die Gasphase über (Pyrolyse) Das passiert bei Temperaturen von 150°C bis 550°C.

3. Abschnitt

Im dritten Abschnitt reagieren bei Temperaturen von 600°C bis 1300°C die brennbaren Gase mit Sauerstoff. Diese chemische Reaktion nennt man Oxidation. Dabei wird Wärmeenergie freigesetzt.

Die drei Abschnitte der Verbrennung finden gleichzeitig statt

Das „richtige“ Brennholz

Die Brennräume von Kaminöfen, Kamineinsätzen und Kachelofeneinsätzen unterscheiden sich durch Größe und Form. Deshalb benötigt man unterschiedliche Holzlängen. Für Kaminöfen meistens Längen von 25cm, für Kamineinsätze und kleinere Kachelofeneinsätze 33cm, für große Kachelofeneinsätze 50cm. Brennholz sollte in etwa sieben bis zwölf Zentimeter dicke Holzscheite gespalten werden. Das Kernholz sollte immer freiliegen. Deshalb keine Rundhölzer verbrennen, sondern auch dieses einmal spalten.

Die Lagerung von Brennholz

Holzlager

Holz kann sehr gut Wasser speichern. Deshalb ist es wichtig, Brennzolz richtig zu lagern. Die optimale Lagerzeit für Weichholz (Fichte, Kiefer, Birke) sind zwei Jahre. Für Hartholz (Buche, Eiche, Esche) zweieinhalb bis drei Jahre. Deshalb ist ein Holzlager mit mindestens 3 Abschnitten am sinnvollsten. Es sollte so gestaltet sein, dass das Holz zum Trocknen luftumspült wird. Günstig ist es auch, es so zu bauen, dass es Regen nicht ausgesetzt ist. Von einer Abdeckung mit Planen und Folie ist auch abzuraten, da das Holz sonst „stockt“ und dadurch Heizwert verliert.

Bezugsquellen